Der rote Faden im Nebel- Rückschau auf 3 Monate leiser Botschaften
Teilen
Heute schreiben wir den 29. März 2026. Das erste Quartal dieses Jahres, das sich im Außen oft so stürmisch und unruhig angefühlt hatte, neigt sich dem Ende.
Gestern saß ich mit einer Tasse Kaffee da und habe mir meine eigenen Blogbeiträge, Kartenlegungen und Impulse der letzten 3 Monate noch einmal in Ruhe angeschaut und durchgelesen. Und im Rückschau halten wurde er deutlich... der rote Faden.
Wenn ich all diese Impulse aus dem Januar, Februar und März nebeneinander lege, sprechen sie alle mit einer klaren, leisen Stimme. Während die Welt um uns herum rannte und immer lauter wurde, forderten die Karten uns immer wieder zu einer Sache auf: Radikaler Rückzug in die eigene Mitte.
Die großen Kernbotschaften, die sich in dem ersten Quartal gezeigt haben und die jetzt, wo das astrologische neue Jahr (mit seiner gründlichen, achtsamen Jungfrau-Energie am Aszendenten) vor ein paar Tagen begonnen hat, wichtiger denn je erscheinen.
1. Die innere Festung bauen
Ende Januar fielen die Karten Mittelalter und Polarität. Die Botschaft war unmissverständlich: Wenn es im Außen stürmt, finde den Gegenpol in dir. In deiner inneren Burg liegt bewahrtes Wissen. Genau dieses Thema hat sich durch die Wochen, wie ein roter Faden, gezogen. Ob es das freundliche Nein aus dem Pause & Power Deck war, oder die absolute Kern-Erinnerung: Die Kunst, behutsam mit den eigenen Kräften zu haushalten. Wir durften lernen, das wir in Phasen des kollektiven Nebels nicht die Welt retten müssen. Wir dürfen, ja wir müssen manchmal die Reißleine ziehen und unsere Energie wie ein kleines, kostbares Licht in den Händen schützen.
2. Raus aus dem Kopf, rein in die Hände
Wenn der Verstand durch Nachrichten, Sorgen und das Aufrechterhalten von äußeren Scheinsystemen überreizt ist, gibt es nur einen gefühlten Weg zurück in die Ruhe: unseren Körper beobachten. Im Januar fragte die Jahreskarte Wahrnehmen: Wie schmeckt der Tee? Wie fühlt sich die Kälte an? Die Impulse zum nährenden Teller und die Frage, was unsere Hände erschaffen wollen, knüpfen daran an. Begleitet wurden wir ab Ende Februar von der ruhigen Schwingung der Kraftsteine, die uns leise daran erinnerten, das echte Kraft greifbar und erdend ist.
3. Das Vertrauen in den Nebel
Oft zögern wir, weil wir das Ziel im dichten Nebel nicht sehen. Aber das Gesetz von Ursache & Wirkung hat uns daran erinnert, dass jeder noch so kleine, achtsame Gedanke und jede mutige Entscheidung zur Abgrenzung eine Welle in Gang setzt. Wir durften lernen, uns zu trauen, wieder Anfänger zu sein. Schritt für Schritt Beziehungen zu lüften, für ein neues (altes) Wir-Gefühl?
Meine Schlussgedanken für den Frühling
Am 8. März schloss sich der Kreis der Pause & Power Jahresreise mit der Magie des Unscheinbaren. Und vielleicht ist das die schönste Zusammenfassung für alles, was gerade passiert.
Die großen, lauten Dramen spielen sich auf einer ebenso großen Bühne ab. Aber das echte Leben, die Heilung und eine eigene Macht liegen im Unscheinbaren. In der bewussten Pause. In der Tatsache, dass wir in einem Hochfrequenzfeld (wie die Biene im kosmischen Netz) leben und sensibel reagieren können. Das wir, wenn alles zuviel wird, langsamer werden dürfen und mit besonnene Entscheidungen den Übergang des Neuanfangs bewältigen. Das wir behutsam mit uns umgehen... dass das Leben im Kern einfach ist.
In diesem Sinne wünsche ich dir eine wunderschöne Frühlingszeit.
Bis bald, Christin
P.S. Als ich den Text nochmal durchging, fiel mir noch eine Kleinigkeit ein. Im Januar habe ich aus meinem alten Räucher-Kartendeck für den Rauchzeichen-Blog intuitiv mit dem Salbei und der Mistel begonnen. Im Rückblick auf die vergangenen Monate und die tiefgründige astrologische Saturn-Neptun-Konjunktion, die uns länger energetisch begleiten wird, fällt mir auf, das ich nicht mit den Rauchzeichen weiter gemacht habe, sondern die Kraftsteine vorgezogen habe. Neptun symbolisiert den Nebel, Saturn die Steine. Die Mistel wird beiden Planeten zugeordnet. Mehr braucht es anscheinend auf dem Rauchzeichen-Blog zur Zeit nicht.
Wenn du das Bedürfnis hast, dieses stürmische erste Quartal 2026 auch energetisch für dich zu klären, oder noch einmal in die Bedeutung dieses historischen Nullpunkts eintauchen möchtest, lass diese drei Beiträge gern einmal in Ruhe auf dich wirken: