Das freundliche Nein- Der 50. Impuls

Das freundliche Nein- Der 50. Impuls

Wir nähern uns dem Ende der Pause & Power Reise. Impuls 50 streut Salz auf eine Wunde, die viele von uns kennen. Wir wollen nett sein. Wir wollen helfen. Und deshalb sagen wir „Ja“, obwohl alles in uns „Nein“ schreit.

Der Impuls ist eine sanfte Erinnerung, diese Muskeln zu trainieren.

Ich erlaube mir, freundlich Nein zu sagen.

(aus meinem Kartendeck Pause & Power)

Vielleicht zeigt sich diese Karte erst jetzt, weil wir die letzten Wochen gebraucht haben, um mutig genug zu sein, diese Wunde anzusehen. Oder weil der letzte Impuls, das I-Tüpfelchen war, indem wir uns die eigene Großartigkeit aufgeschrieben haben. Auch schwarz auf weiß.

Viele von uns sind so aufgewachsen, das innere Nein zu ignorieren, zu unterdrücken. Das fängt schon mit den Sätzen im Kindesalter an: „Solange du die Füße unter…“, oder „Es wird gegessen was…“ Du kennst sie bestimmt. Irgendwann haben wir verinnerlicht „Ja“ zu sagen, obwohl wir ein klares „Nein“ fühlen.

Doch wir sind jetzt erwachsen. Mit jedem „Nein“ zu einer Bitte von Außen, sagen wir „Ja“ zu uns selbst. Zur eigenen Energie. Zur eigenen Zeit.

Wenn du „Ja“ zum Kuchenbasar sagst, obwohl du erschöpft bist, sagst du „Nein“ zu deiner Erholung. Ist das fair dir gegenüber?

Die Kunst des „freundlichen Neins“: Wir sind aus den bockigen Phasen rausgewachsen und wir brauchen uns auch nicht rechtfertigen. Ein Nein kann klar und freundlich sein.

  • „Das klingt nach einem tollen Projekt, aber andere Dinge haben für mich Vorrang.“
  • „Danke, dass du an mich denkst, aber ich bin nicht interessiert.“
  • Oder einfach: "Nein, danke."

Das Experiment für diese Woche: Versuche ein einziges Mal bewusst „Nein“ zu sagen, wenn du sonst aus Pflichtgefühl „Ja“ gesagt hättest. Beobachte dich und die Reaktion des Gegenübers. Meldet sich dein schlechtes Gewissen? Es meldet sich nur, weil du ein altes Muster brichst. Atme durch. Bleib bei dir. Überraschenderweise ist die Reaktion des Gegenübers oft anders als gedacht.

In diesem Sinne wünsche ich dir eine wunderschöne „Trainingswoche“.

Mach's hübsch,

Christin

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