Der Charoit- Ein Begleiter für Wandel und Neuanfang

Der Charoit- Ein Begleiter für Wandel und Neuanfang

Veränderungen können uns manchmal ganz schön den Boden unter den Füssen wegziehen. Der Übergang von Alt zu Neu kostet Kraft. Der faszinierende Charoit mit seiner violetten Maserung ist wie gemacht für stürmische Lebensphasen. Er erinnert uns daran, das wir auch im größten Trubel unsere Mitte bewahren können.

Es heißt: Die Mongolen kochen an besonderen Festtagen den Stein im Tee mit. Dieser Tee wird dann von den Familienmitgliedern getrunken und soll die Familienbande stärken und alle Angehörigen vor allem Bösen bewahren.

Ein Mantra das zum Charoit passen könnte:

Ich nutze Zeiten der Veränderung und treffe besonnen Entscheidungen. Schritt für Schritt bewältige ich den Übergang.

(aus meinem Kartendeck Mantras der Kraftsteine)

Die Symbolik des Charoits

In der modernen Achtsamkeitspraxis wird der Charoit oft dem Kronen- und Stirnchakra zugeordnet. Er steht sinnbildlich für tiefe Transformation und den Mut, das Unbekannte zu umarmen.

Er ist ein Sinnbild für:

  • Klarheit im Chaos: Die wirbelnden Streifenstrukturen des Steins spiegeln das Chaos des Lebens wider, während seine Energie uns symbolisch dabei unterstützt, den sprichwörtlichen kühlen Kopf zu bewahren.
  • Besonnenheit: Er lädt uns ein, Entscheidungen in Ruhe abzuwägen.
  • Fokus auf das Jetzt: "Schritt für Schritt" lenkt den Blick von dem riesigen, vielleicht beängstigenden Berg der Veränderung weg und erinnert daran, sich nur auf die nächste, kleine Etappe zu konzentrieren.
  • Sternzeichen: Er wird keinem bestimmten Sternzeichen zugeordnet.

Fundorte: Es gibt einen einzigen Fundort in Ostsibirien. 1976 wurde er erstmals am Fluss Charo entdeckt.

Farben: lilaviolett mit Streifenstrukturen

Kristallisation: trikliner Kristall

Pflegehinweise: Der Charoit ist ein recht seltener Stein (Mohshärte 5-6). Er mag eine liebevolle Bahandlung. Er wird unter fließendem, handwarmen Wasser abgespült und sanft trocken getupft. Er mag absolut keine scharfen Reinigungsmittel. Bei Tageslicht (ohne direkte Sonneneinstrahlung) lädt er sein "Akku" wieder auf oder über Nacht auf eine Amethyst-Stufe oder Amethyst-Trommelsteine gelegt.

(verwendete Quelle: Heilsteine von Amethyst bis Zirkon, Buch von Dr. Flora Peschek-Böhmer/ Gisela Schreiber)

Ein Achtsamkeits-Moment mit dem Charoit

Wenn du das Gefühl hast, dass eine Veränderung zu groß erscheint, nimm einen Charoit (oder ein Bild von ihm) zur Hand und betrachte seine wunderschönen, unregelmäßigen Muster. Atme tief ein und aus. Sprich ein Mantra (vielleicht mein Vorschlag) und erinnere dich daran: Der nächste, kleine Schritt reicht völlig aus. Oder wie ein alt bekanntes Sprichwort schon sagt: "Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut."

In diesem Sinne wünsche ich dir eine schöne Zeit.

Bis bald, Christin

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