Der Mondstein- Ein Begleiter für Intuition und weibliche Urkraft
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In einer Welt, die oft von Logik, Leistung und harten Fakten geprägt ist, vergessen wir manchmal die Kraft der leisen Töne. Der Mondstein lädt uns ein, uns wieder mit unserer weichen, intuitiven Seite zu verbinden. Er ist ein Sinnbild für das zyklische Werden und Vergehen, genau wie der Mond selbst. Er erinnert uns daran, dass die wahre Stärke oft in der Hingabe und dem Vertrauen auf das eigene Bauchgefühl liegt.
Ein Mantra, das zum Mondstein passen könnte:
Ich verbinde mich mit meiner Weiblichkeit und lebe sie aus.

(aus meinem Kartendeck 'Mantras der Kraftsteine')
Die Symbolik des Mondsteins
In der energetischen Achtsamkeitspraxis wird der Mondstein dem Sakralchakra zugeordnet.
Er ist ein Sinnbild für:
- Intuition & Feingefühl: Er unterstützt symbolisch dabei, die innere Stimme lauter zu drehen und den Instinkten wieder mehr zu vertrauen.
- Emotionale Balance: So wie der Mond auf die Gezeiten wirkt, hilft der Mondstein, emotionale Wogen zu glätten und Gefühle fließen zu lassen, anstatt sie zu unterdrücken. Als Stein des Mondes wird er auch als Stein der Liebe und der Liebenden bezeichnet. Und wird auch heute noch, in manchen Traditionen, in Nachtgewänder eingenäht, um seine Kraft zu entfalten. Er gilt als besonders starker Stein für Frauen.
- Neubeginn & Wandel: Da er den Zyklen des Mondes zugeordnet ist, gilt er als idealer Begleiter für alle Phasen des Wandels und der Erneuerung.
- Sternzeichen: besonders für Krebs, Skorpion und Fische
Fundorte: Sri Lanka, Indien, Brasilien, Myanmar, Madagaskar, Australien, Tansania und USA
Farbspektrum: Eierschalenfarben, braun, grün, grau, weiß, farblos, bläulich, Regenbogenfarben (der mineralogisch gesehen eigentlich ein weißer Labradorit ist). Mondsteine haben einen silbrigen bis bläulichweißen Schimmer (Adulareszenz)
Kristallisation: Der Mondstein gehört zu den Feldspaten (Mohshärte 6 bis 6,5) und kristalliert als monoklines Gerüstsilikat, was eine innere Lamellenstruktur zeigt, an der sich das Licht bricht.
Pflegehinweise: Mondstein ist der Frauen-Stein schlechthin. Nach der Menis legt man ihn zum Entladen auf Hämatitsteinchen oder reinigt ihn mit lauwarmem Wasser. Seinen Akku lädt er am besten im Vollmondlicht auf, die pralle Mittagssonne mag er nicht so besonders. Er mag weder Parfüm noch scharfes Reinigungsmittel.
(verwendete Quelle: Heilsteine von Amethyst bis Zirkon, Buch von Dr. Flora Peschek-Böhmer/Gisela Schreiber)
Ein Achtsamkeits-Moment mit dem Mondstein
In Momenten der abendlichen Ruhe ist es besonders schön, den Mondstein im Licht zu beobachten. Durch sanftes Hin und Her bewegen, gibt es immer etwas Neues im irisierenden Lichtspiel zu entdecken. Vielleicht magst du die Augen schließen, tief ins Becken einatmen, dein Mantra sprechen (vielleicht der obige Vorschlag) und alle Härte des Tages fallen lassen. Frage dich vielleicht auch:
Was brauche ich gerade, um mich ganz in meiner weiblichen Kraft zu fühlen?
In diesen Sinne wünsche ich dir eine wunderschöne Zeit, für dich und deine Bedürfnisse.
Bis bald, Christin
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